Hamburg, 22. Dezember – Die alanta health group nimmt die Entscheidung des Landgerichts Hamburg zur Kenntnis, die von der Staatsanwaltschaft erhobene Anklage zur Hauptverhandlung zuzulassen. Alanta begrüßt ausdrücklich, dass damit die Gelegenheit geschaffen wird, die Vorwürfe im Zusammenhang mit der rechtlichen Konstruktion der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und einzelner geschäftlicher Tätigkeiten der alanta durch ein kundiges Gericht umfassend und transparent zu klären. Die alanta health group ist zuversichtlich, dass diese Klärung ergeben wird, dass die Vorwürfe nicht haltbar sind.
„Weder Gericht noch Staatsanwaltschaft haben die Qualität unserer onkologischen Infusionen in Zweifel gezogen. Die Ermittlungen haben zudem keine Anhaltspunkte für eine unsachgemäße Krankenbehandlung ergeben. Alanta ist seit vielen Jahren ein verlässlicher und systemrelevanter Bestandteil der onkologischen Versorgung in Deutschland. Wir arbeiten strikt innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen und nach höchsten medizinischen, organisatorischen und abrechnungstechnischen Standards. Die gegen Gründer und Geschäftsführung erhobenen Vorwürfe sind aus unserer Sicht sämtlich unbegründet. Seit nunmehr sechs Jahren wird unser Unternehmen in ein Licht gerückt, das nicht unserem tatsächlichen Handeln entspricht. Um es unmissverständlich zu sagen: Der von der Staatsanwaltschaft behauptete Abrechnungsbetrug zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen hat in unserem System nicht stattgefunden“, so eine Sprecherin des Unternehmens.
Bereits in der Vergangenheit hat die alanta health group die Behauptung zurückgewiesen, das unternehmensübliche Konstrukt der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) sei nicht rechtskonform. Vielmehr ist richtig: Die Verbindung aus Herstellungsbetrieb für onkologische Infusionen, Arzneimittelgroßhandel und ambulantem medizinischem Netzwerk ist seit Jahren ein marktübliches, etabliertes und politisch ausdrücklich vorgesehenes Versorgungsmodell. Es wird von zahlreichen Akteuren im deutschen Gesundheitswesen in gleicher oder ähnlicher Weise praktiziert. Auch die von der Staatsanwaltschaft kritisierten Kooperationen des Unternehmens mit niedergelassenen Ärzten zur Förderung der Versorgungsforschung sind nicht unzulässig oder unlauter - das haben diverse rechtliche Experten geklärt und hervorgehoben.
„Sämtliche Abläufe und Prozesse innerhalb unseres MVZ-Systems entsprechen den geltenden gesetzlichen Vorgaben. Dies haben auch umfassende Rechtsgutachten von berufenen Rechtsexperten ergeben. Unsere Einrichtungen sind politisch gewollt und sichern die Versorgung von jährlich rund 100.000 Krebspatientinnen und -patienten auf höchstem Niveau. Gerade in ländlichen Regionen wäre ohne unsere Standorte eine adäquate wohnortnahe onkologische Behandlung vielfach nicht gewährleistet. Die Therapiefreiheit der behandelnden Ärztinnen und Ärzte war und ist dabei zu jedem Zeitpunkt vollständig gewahrt – alle medizinischen Entscheidungen lagen und liegen ausschließlich in ihrer Verantwortung“, ergänzt die alanta-Sprecherin.
Über die alanta health group
Die alanta health group ist ein integriertes Gesundheitsunternehmen. Sie zählt hierbei zu den größten onkologischen Versorgern Deutschlands und beinhaltet verschiedene heilberufliche Ausrichtungen und Tätigkeiten. Das Unternehmen betreut jährlich mehr als 100.000 krebskranke Patientinnen und Patienten, beschäftigt rund 850 Mitarbeitende, betreibt 32 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und verantwortet wichtige Teile der medizinischen Versorgung in Hamburg, darunter die SKH Stadtteilklinik und die Psychiatrische Tagesklinik TK PIA in Hamburg Mümmelmannsberg. Darüber hinaus stellt das Unternehmen kontinuierlich Infusionstherapien in eigener Herstellung bereit und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Stabilität der onkologischen Versorgung in Deutschland.
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Sanja Kunze
Leitung Marketing & Kommunikation
alanta health group GmbH
Warburgstraße 2
20354 Hamburg
Deutschland
Tel.: +49 40 530054 - 039
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